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war als die Zuckungen Valentins und die Unbeweg⸗ lichkeit Hubertens, ſtürzte er dann aus dem Zimmer und heulte: 4
— Ich habe ſie getödtet, ich habe beide ge⸗ tödtet!
Etwas Schreckliches begab ſich in dieſem Zimmer wo der entfliehende Richard ſeine zwei Opfer zurück⸗ ließ, von denen das eine dem Tod entgegeneilte, das andere ins Leben zurückkehrte.
In der That hatte Valentin ſich nicht getäuſcht. Huberte hatte wirklich die Augen geöffnet, ſie hatte wirklich eine Bewegung gemacht.
Hubertens Todesohnmacht hatte nicht lange genug gewährt um vollſtändig zu ſein; der Einfluß der Luft
die zu gleicher Zeit vom Hof und von der Werkſtatt
hereindrang, hatte bewirkt was die unerfahrne Pflege des jungen Mannes nicht zu leiſten vermochte; die deläbmte Lunge hatte allmählig ihr Spiel wieder egonnen, das Blut hatte wieder angefangen in den Adern zu kreiſen, die Arterien pochten; nur war dieſe Auferſtehung langſam, ſo langſam daß Richard ſie nicht bemerkte.
Aber allmählig traten ſichtbarere Lebenszeichen hervor: das Summen in den Ohren nahm ab, die Wimpern öffneten ſich wieder, die ſtarren, glanzloſen Augen bekamen Leben; der Nebel der alles Sehen verhinderte verzog ſich unmerklich, und zu gleicher Zeit nahmen die Verſtandeskräfte wieder Beſiz von dem Gehirn.
HKuberte begann zu erkennen was um ſie her vor⸗ ging; ſie hörte einen Seufzer, ſie richtete ſich auf, ſie ſchaute hin und ſah Valentin, der auf dem Bo⸗


