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Sein Blick war auf Hubertens Geſicht gefallen,
und die Augen des jungen Mädchens hatten ſich wieder geöffnet und ſchauten ſtarr dieſem Kampfe zu, von welchem ſie nichts zu begreifen ſchien.
Ein kalter Schweiß legte ſich auf Valentins Ge⸗ ſicht, ſeine Haare ſtarrten empor, der Zirkel entglitt zwiſchen ſeinen Fingern, es war ihm als ob Huberte eine Bewegung machte, und mit offenem Munde, bleich, verſtörten Auges, vergebens zu ſprechen ver⸗ ſuchend, wich er wie vor einem Geſpenſte zurück.
Er fand ſeine Stimme nur wieder um einen furchtbaren Schrei auszuſtoßen.
Der Zirkel ſeines Gegners war vollſtändig in ſeine Bruſt eingedrungen.
Ein ſchwacher unarticulirter Schmerzensſchrei ant⸗ wortete auf den erſten.
Richard drehte ſich um. Es ſchien ihm als ob dieſen zweiten Schrei Huberte ausgeſtoßen hätte.
Aber war es nun Schrecken oder war Valentins Geſicht bloß eine Blendung geweſen, Hubertens Augen hatten ſich wieder geſchloſſen, ihr Mund war wieder verſtummt.
Das Getöſe womit Valentin auf den Boden fiel zwang Richard ſich umzuſehen.
Er warf ſeinen Zirkel weit von ſich, fuhr krampf⸗ haft mit beiden Händen in ſeine Haare, ließ ſeine Augen zuerſt auf dem jungen Mädchen haften deſſen Leib wieder die ganze Starrheit eines Leichnams an⸗ genommen hatte, und heftete ſie dann wieder auf Valentn, der ſich im Todeskampf zu ſeinen Füßen wälzte.
Mit einem Gebrülle das noch weit furchtbarer


