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nöthigenfalls einen Schmiedehammer nehmen, wenn ich Dich nur zermalme und für Deine Beſchimpfung büßen laſſe.
Während Richard in den Hof ging, verſchwand Valentin in der Werkſtatt. Er kam mit einem langen, ſpizig zugeſchliffenen, eiſernen Zirkel, ſo wie die Zimmerleute ſie gebrauchen, zurück.
Vergebens verſuchte er ihn zu zerbrechen.
— Gib her, gib her, ſagte Richard, indem er ihn Valentin ungeduldig aus den Händen nahm, ſpare Deine Kräfte für den nächſten Augenblick.
Dann legte er den Zirkel um, drehte ihn zwi⸗ ſchen ſeinen Fingern und riß ihn am Gewinde aus⸗ einander. Daraus entſtanden zwei Dolche von je ungefähr ſechs Zoll.
— Wähle, ſagte Richard, und ſputen wir uns; jezt bin ich eben ſo preſſirt wie Du, Valentin.
Valentin ergriff die Waffe die man ihm bot und warf einen lezten Blick auf Huberte.
Während dieſer Zeit hatte der Bildhauer ſein Fauſtgelenke mit einem Sacktuch umwunden, ſeine Waffe in eine der Falten deſſelben feſtgeſteckt und ſich in eine defenſive Haltung geſtellt.
— und jezt komm, ſagte er, und möge Dein Blut auf Dein Haupt zurückfallen, Du haſt es nicht anders gewollt.
Valentin antwortete nichts. Er ſchien in die Be⸗
trachtung der Todten verſunken.
— Du ſollſt ſogleich gerächt werden, Huberte, oder ich werde bei Dir ſein, murmelte er. Dann drehte er ſich um und legte ſich in Pa⸗


