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rade aus, ohne eine der Vorſichtsmaßregeln zu er⸗ greifen deren ſich der Künſtler bedient hatte.
Richard ſtand am Fuße des Bettes, welchem er den Rücken kehrte; er hatte dieſen Plaz in Folge einer Berechnung gewählt, wie er auch ſeine Waffe ſorg⸗ fältig in ſeiner Hand zurecht gelegt hatte. Das Licht ſtand nämlich zu den Häupten Hubertens; Valentin mußte es alſo in die Augen bekommen, während er ſelbſt im Schatten blieb.
Vielleicht wünſchte er auch den Anblick des Leich⸗ nams zu vermeiden welcher der einzige Zeuge dieſes Duells war.
Wie dem nun ſein mochte, man ſah ein daß er, wie Valentin, entſchloſſen war den Kampf zu einem
Die Füße Beider berührten ſich, die zwei Stücke Eiſen womit ſie ſich bewaffnet hatten, befanden ſich zwei Zoll von einander, und der Kampf begann, wie alle Kämpfe von Mann gegen Mann beginnen, mit jenem Augenduell worin der Blick dem Eiſen in die Bruſt des Gegners zuvorzukommen ſucht. zählend, wollte Richard, ging, auf Valentin los⸗ ſtürzen; dieſer aber fuhr ihm lebhaft mit der Spize ſeines Zirkels nach dem Geſicht. Richard ſprang zu⸗ rück, aber nicht raſch genug um nicht fühlen zu müſſen wie das Eiſen ſein Geſicht durchwühlte und das Blut über ſeine Wangen hinabfloß.
Er nahm ſeine erſte Haltung wieder an und ſuchte ſeinen Feind durch plözliche und unvorhergeſehene Angriffe aus der Faſſun zu bringen.
Aber Valentin war flink und gewandt. Indem


