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ſtorben; wir könnten ihre Stimme noch Mein Gott! mein Gott! wie leide ich!
Und im wilden Drang ſeines Schmerzes ſtürzte er ſich auf den Leichnam des jungen Mädchens, nahm ihn in ſeine Arme, benezte ſein Geſicht mit Thränen und ſtieß dazwiſchenhinein verzweiflungsvolle Verwünſchungen aus.
So verhärtet Richard, ſo demüthigend die Rolle war die er in dieſer Scene ſpielte, ſo brachte ſie doch einen tiefen Eindruck auf ihn hervor; zwei große Thränen rollten über ſeine, Wangen hinab.
Auf einmal erhob ſich Valentin.
— Haſt Du es begriffen, Richard, rief er, daß ich nur noch einen einzigen Gedanken habe, den Ge⸗ danken ſie zu rächen?
— Es ſei, verſezte der Bildhauer; morgen werde ich Dir zur Verfügung ſtehen.
— Morgen?... Was ſprichſt Du von morgen? ... Morgen? Unſinniger!... Weiß ich ob ich mor⸗ gen noch leben werde?. Ob Gott ſich morgen die Mühe nehmen wird die Sonne die ſie nicht mehr ſehen ſoll zu ſchicken, um die Erde zu beleuch⸗ ten?... nein, nicht morgen muß es ſein, ſondern ſogleich!
— Und wo ſollen wir uns denn ſchlagen, Du Narr?
— Hier, vor ihrem Leichnam.
— Warum nicht gar? Ich werde nie in einen ſolchen Kampf willigen.
— Du wirſt Dich ſchlagen, weil ich Dich dazu zwingen werde.
— Und wie denn?
hören...
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