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Der Pechvogel : Roman / von Alexander Dumas. Aus d. Franz. von G. Fink
Entstehung
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ſie und las auf ihrem Geſicht den Kummer den Du ihr verurſachteſt. Ich theilte die Bangigkeiten und Qualen womit Du ſie marterteſt. Mit jedem Tag ſah ich ſie bläſſer und magerer werden... mit jedem Tag ſah ich ſie nach dem Grabe zu wanken das Du unter ihren Füßen grubſt... und dennoch wartete ich, ich ſagte zu mir ſelbſt: Nein, ein Menſch empört ſich gegen die Menſchen die ihn unterdrücken, gegen die Feinde die ihn auf dem Boden halten, aber man mordet nicht ein armes Geſchöpf deſſen ganzes Ver⸗ gehen darin beſtand daß es einen liebte; man mordet es nicht, beſonders wenn man geſchworen hat es lücklich zu machen. Richard wird Mitleid mit ihr Haen. Da ſieh jezt wie Du Mitleid mit ihr hatteſt...

— Konnt' ich mir denn einbilden daß ſie ſo ver⸗ rückt ſein würde...

— Um den Tod einem Leben voll Schande vor⸗

zuziehen? Nein, in Wahrheit, Richard, Du konnteſt das nicht denken; Du haſt Recht, aber ich, ich, der ich die ganze Chrenhaftigkeit dieſes armen Kindes ge⸗ ahnt hatte, ich hätte früher kommen und ihr ſagen ſollen: Verlaſſen Sie ſo bald als möglich den Elen⸗ ‚den der Sie getäuſcht hat; tröſten Sie ſich und richten Sie Ihr Haupt wieder empor; hier iſt die bund eines rechtſchaffenen Mannes um Ihre Hand zu ſtüzen.

Nach dieſer Phraſe ſchien Valentin die Anweſen⸗ ſeit Richards ganz vergeſſen zu haben; er fuhr zu ſich ſelbſt redend fort:

— Ach es iſt wahr, es iſt vollkommen wahr! Wenn ich ſo gehandelt hätte, ſo wäre ſie nicht ge⸗