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Der Pechvogel : Roman / von Alexander Dumas. Aus d. Franz. von G. Fink
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meinerſeits zu Dir: ſie gehört mir; ich verbiete Dir ſie durch Berührung zu entweihen.

— Valentin, Valentin, erwiderte der Bildhauer mit einer gewaltſamen Anſtrengung um ſeinen Zorn zu beherrſchen, die Vernunft verläßt Dich, faſſe Dich, Dein Kopf wird wirre.

— Der Tod hat ſie jezt von allen Leiden ihres Lebens befreit, er hat ſie vom größten aller Schmer⸗ zen befreit, von dem Unglück Dir anzugehören.

— Valentin!

— Wage doch ſie von Gott zurückzuverlangen vor welchem Du ſie Dein Weib zu nennen Dich ſchämteſt.

— Valentin, Du mißbrauchſt meinen Kummer um mich zu beſchimpfen; aber nimm Dich in Acht!

— Ha, die Wahrheit erſcheint Dir als ein Schimpf; um ſo beſſer, das erleichtert meine Auf⸗ gabe, Richard. Weil ich den Kopf unter das Un⸗ glück gebeugt hatte das uns, d. h. ſie und mich, ge⸗ troffen, glaubteſt Du, ich habe aufgehört ſie zu lieben, an ſie zu denken; Du glaubteſt ſie habe keinen Schuz, keine Stüze mehr, Du könneſt ganz nach Belieben den niederträchtigen Schandbuben an ihr machen.

— Valentin, rief der Bildhauer brüllend vor Wuth, meine Geduld iſt zu Ende, nimm Dich in Acht, nimm Dich in Acht!

— Die meinige hat zwei Monate gewährt, die Deinige wird wohl noch einige Sekunden halten. Ja ſeit zwei Monaten war ich da— er deutete auf das benachbarte Haus deſſen düſtere Maſſe man durch die Thüre hindurch kannte— ich ſprach nie⸗ mals mit ihr, aber von Zeit zu Zeit bemerkte ich

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