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Der Pechvogel : Roman / von Alexander Dumas. Aus d. Franz. von G. Fink
Entstehung
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Auf dieſem lag Huberte, leblos, bleich, mit blaſſen Lippen, die Augen geſchloſſen und von einer leichten bläulichen Färbung eingefaßt.

— Großer Gott, rief Richard, man muß ihr zu Hilfe kommen.

Er ſuchte auf ſeine Geliebte loszuſtürzen, aber Valentins Hand, dieſe feine Hand, zart und ſchwach wie wenn ſie einer Frau gehörte, ſchien jezt eiſerne Muskeln bekommen zu haben und verhinderte den Bildhauer an jeder Bewe ung..

— Hal ſagte er mit tiefer Bitterkeit, glaubſt Du denn ich hätte Deines Rathes bedurft um alles zu thun was zu ihrer Rettung menſchenmöglich war?

— Aber einen Arzt wenigſtens! Man muß einen Arzt rufen!

— Er wird ſogleich kommen, aber es wird zu ſpät ſein. Du haſt ſie gut umgebracht, das muß ich ſagen; ſie iſt gründlich todt, Unglücklicher!

— Das iſt nicht möglich! rief der Bildhauer, der eben ſo blaß wurde wie das junge Mädchen; nein, es iſt nicht möglich; ſieh, ihre Hand iſt noch lau.

Er hatte ſeinen Arm ausgeſtreckt, und es war ihm gelungen ihre Hand zu berühren die todt vom Bette herabhing.

— Richard, rief Valentin, ich verbiete Dir dieß Mädchen zu berühren.

— Du verbieteſt mir's?

— Erinnerſt Du Dich der Marneufer in jener Nacht als Du ſie ihrem Vater raubteſt? Du haſt mich zurückgeſtoßen als ich ihr zu Hülfe kommen wollte; Du ſagteſt zu mir: ſie iſt meine Geliebte. Damals lebte ſie; jezt da ſie todt iſt, ſage ich