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XX. Ein neuer Beweis für die Thatſache daß die Gerechtigkeit nicht von dieſer Welt iſt.
Richard wunderte ſich ſehr daß er auswärts nicht Zerſtreuungen fand auf welche zu rechnen eine lange Erfahrung ihm das Recht gegeben hatte.
Kaum war er im Ballſaal erſchienen, als er ihn auch ſchon für abſcheulich langweilig erklärte. Er fand daß die Lampen rauchten, daß ſie einen grün⸗ lichen Schein gaben, daß das Klapphorn(welches damals die ganze Popularität der Neuheit beſaß) die Ohren auf ſchreckliche Art zerriß; endlich erwi⸗ derte er mit Grimaſſen und höchſt unparlamentari⸗ ſchen Complimenten die Neckereien mit welchen die Göttinnen des Orts einen ſo bedeutenden Mann wie der ehemalige Gebieter der Möve war heimzuſuchen für ihre Pflicht hielten.
Er beſaß Verſtand genug um einzuſehen daß er, wenn alles ihm ſo unangenehm erſchien, dieß ledig⸗ lich der üblen Laune die er mitgebracht zuzuſchreiben hatte. Dieſe üble Laune wollte er durch einen En⸗ trechat abſchütteln. Er ſtellte ſich in eine Quadrille, aber auch das gelang ihm nicht. Er erſann Figuren und Haltungen welche bereits den ſpäteren Cancan an⸗ deuteten; aber ſein Tanz war linkiſch und albern, ſeine Beine bogen, ſeine Füße verwickelten ſich in einander, ein wichtiger Gedanke lähmte ihn mitten in einem Pas deſſen Ausführung leidlich angefangen war, und er blieb mit einem Bein in der Luft in einer grotesken Haltung ſtehen, während ſeine Phyſiognomie einen


