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Der Pechvogel : Roman / von Alexander Dumas. Aus d. Franz. von G. Fink
Entstehung
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mir daß ich Schuldbeladene mich opfern muß, da⸗ mit nicht Unſchuldige für mein Verbrechen zu büßen haben.

Dann ſchritt ſie mit fieberhafter Thätigkeit zu ſeltſamen Vorbereitungen.

Sie verſtopfte ſorgfältig alle Ausgänge, alle Spalten durch welche Luft ins Zimmer dringen konnte, verſperrte das Kamin, verriegelte die Glas⸗ thüre des Hofes, legte eine große Menge Kohlen in einen Ofen und zündete ſie an.

Als die Grundlage der Pyramide welche ſie auf⸗ geführt ſich zu bepurpurn anfing und nach allen Seiten hin kniſternde Funken auswarf, ſchloß Hu⸗ berte ſich gegen die Werkſtatt zu ab, wie ſie ſich gegen den Hof abgeſchloſſen, und nachdem ſie dieſe lezte Barriere zwiſchen ſich und dem Leben errichtet, da ſchwebte ein trauriges Lächeln auf ihren Lippen; ſie glaubte ſich jezt berechtigt ihre lezten Gedanken demjenigen zu widmen deſſen Liebe ſie zu ſpät er⸗ kannt hatte.

Sie machte ihre armſelige Toilette zurecht, glät⸗ tete ſorgfältig ihr glänzendes Haar vor dem Spiegel Valentins, dann legte ſie ſich auf das Bett des jungen Mannes.

Nachdem ſie endlich ein ganzes Gebet, vielleicht ein Lebewohl für die Liebe gemurmelt, ſchloß ſie die Augen und erwartete den Tod, welchen die giftigen

Dünſte die bereits das ſchmale Stübchen füllten ihr raſch bringen mußten.

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