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Der Pechvogel : Roman / von Alexander Dumas. Aus d. Franz. von G. Fink
Entstehung
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3⁰⁰

ſein, Du ſollſt Dich nicht mehr über mich zu beklagen haben; ſei ruhig, ich verſpreche Dirs.

Mit dieſen Worten bot Huberte dem Künſtler ihre Stirne zum Kuß, und Richard, der über die empfangene Verſicherung ſehr erfreut ſchien, entwiſchte.

Sobald er die Schwelle der Werkſtatt über⸗ ſchritten hatte, ſank Huberte von dem Stuhle auf welchem ſie geſeſſen auf ihre Kniee nieder und brach in heiße Thränen aus.

Als ſie ſich wieder erhob, war die Nacht voll⸗ ſtändig eingebrochen; Huberte ging auf Valentins Zimmer zu.

Erſt als ſie mit der Hand über die Thüre fuhr um den Schlüſſel zu ſuchen, erinnerte ſie ſich daß ſie denſelben hinausgeworfen hatte.

Aber in dieſem Augenblick ſchien es ihr als hörte ſie flüchtige Tritte in dieſem Zimmer.

Sie fragte wer da ſei, man gab ihr keine Antwort.

In ihrer dermaligen Gemüthsverfaſſung konnte Huberte nicht leicht über etwas erſchrecken; ſie zün⸗ dete ein Licht an um den Schlüſſel zu ſuchen.

Dieſes Zimmer war das einzige das einen Aus⸗ gang auf das bewußte Höſchen hatte; um dahin zu kommen, mußte ſie die Werkſtatt verlaſſen, den Haus⸗ gang ſeiner ganzen Länge nach durchſchreiten und eine Thüre öffnen die von dieſem Gang auf den

Hof führte; alles das erforderte einige Minuten.

Als ſie, die Hand vor das Licht haltend, in den Hof trat, war das Erſte was ihr in die Augen fiel der Schlüſſel deſſen ſie bedurfte; er glänzte mitten in dem Gras das zwiſchen den Pflaſterſteinen ge⸗

wachſen war.