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Aber Richard, der dieſe Schweigſamkeit ihrer Bangigkeit wegen der Krankheit Pechvogels zuſchrieb, erſchrack nicht mehr darüber, weil der Abend heran⸗ kam, weil ſein ungewohnter Fleiß ihn müde gemacht, und weil er das Bedürfniß empfand im Straßen⸗ wind alle die Traurigkeiten abzuſchütteln welche die⸗ ſer Tag mit ſich gebracht hatte.
Nachdem er ſeine Anlage mit einem feuchten Leintuch umwickelt und ſeine Geräthſchaften in Ord⸗ nung gebracht, ſagte er mit einigem Zögern zu Huberte:
— Nun, gehen wir nicht auf den Ball?
— Nein, nein, ein andermal, antwortete ſie, geh allein hin.
— Ich beſtehe nicht darauf, weil ich ſelbſt ein⸗ ſehe daß, wenn der arme Alte auf ſeinem Schragen leidet, dieß wohl nicht der geeignete Augenblick zum Springen iſt, obwohl es ihm im Ganzen weder wohl noch wehe thut; aber wenn Du einmal nicht willſt...
— Ich wiederhole Dirs, heute Abend nicht; geh Du nur; Adieu, Adieu, mein Lieber, ſagte Huberte zu dem Künſtler, der ſich während dieſer Unterhal⸗ tung zum Ausgehen rüſtete.
— Wie ſonderbar Du dieß Adieu ſagſt! Fange mir nur jezt Deine Dummheiten von heute früh nicht wieder an! Komm, ſei doch vernünftig. Später, wenn noch einige Jahre etwas Blei in unſere Ge⸗ hirne gegoſſen haben, nun wohl, dann will ich's nicht verſchwören daß wir nicht noch den Weihwedel des Herrn Pfarrers zu Hilfe rufen. — Ja, mein Lieber, ja ich werde vernünftig


