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Der Pechvogel : Roman / von Alexander Dumas. Aus d. Franz. von G. Fink
Entstehung
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Todesröcheln der Liebe, und ich möchte Dich immer lieben; dieſen Schwur will ich auch erfüllen; ich halte ihn feſt, weil ich ein ſchlechter Kerl ſein müßte wenn ich Dich verlaſſen wollte.

— Richard, verſezte Huberte, indem ſie vor ihrem Geliebten niederkniete und ihre Hände faltete, mir liegt ſo wenig an meiner eignen Perſon, daß ich, wenn es ſich nur um mich ſelbſt handelte, dieſen Troſt nicht mit einer Zudringlichkeit erkaufen würde; aber es handelt ſich um meinen Großvater, um den Mann der meine Kindheit gepflegt hat, um einen armen Greis der ſo vielen Jammer, ſo manche Qualen ausgeſtanden. Richard, Richard! ich be⸗ ſchwöre Dich, ſtoße meine Bitte nicht zurück; nenne mich Weib vor Gott und vor den Menſchen, wie Du es mir geſchworen haſt, dann will ich meiner⸗ ſeits Dir ſchwören daß dieſer Titel keine ſchwere Laſt für Dich ſein ſoll.

— Nein, hundertmal nein, ich werde Deinem launigen Begehren nicht nachgeben; unſere beider⸗ ſeitige Freundſchaft zu feſſeln, das wäre das beſte Mittel daß wir einander verabſcheuen würden ehe ein Monat vergeht. Ich beſonders, der ich nie eine Kette am Hals ſpüren konnte, ohne daß ich Luſt empfand ſie zu zerreißen; nein, nein, machen wir es wie die Turteltauben, Huberte, lieben wir uns ſo lange die Federn es aushalten, aber hüten wir uns nach dem Geſez zu lieben. Ich für meinen Theil werde mich nie dazu verſtehen.

— Auch dann nicht wenn es nicht bloß den alten Mann, ſondern auch ſeine Enkelin das Leben