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es nie gelingt die guten Pläze zu entdecken wo er ſie anzubringen weiß; aber er thut das ſo mühſam, es wird ihm ſo ſauer die Ruder zu führen, die ſonſt ſo leicht in ſeinen Händen lagen, daß man ſogleich einſieht, er hat den Tod in den Armen. Siehſt Du, wenn ich ihn auf dem Fluß bemerke, den Kopf auf die Bruſt geſenkt, ſo blaß und verſtört als wäre es ein Leichnam der ein Schiff führe; wenn er mit niedergeſchlagenen Augen, gleich als hätte er ſich über Etwas zu ſchämen, an uns vorüberfährt, der arme, liebe Mann, ſiehſt Du, dann kann ich meine Thränen nicht mehr zurückhalten, ſonſt würde mir der Schädel zerſpringen wie eine allzu volle Tonne. Ach, ohne Herrn Valentin...
— Herr Valentin! Mathias, was ſagt Ihr von Herrn Valentin?
— Ich ſage daß Du, ohne die Tröſtungen die er bei dieſem braven Jungen findet, ihn ſchon lange los geworden wäreſt. Wahrlich, dieſer da hat ein Herz von Gold; das iſt kein falſcher Arbeiter wie der andere.
— Herr Valentin iſt in Varenne?
— Nein, natürlich nicht, aber er kommt drei⸗ oder viermal in der Woche, und das belebt den ar⸗ men Alten immer wieder ein wenig. Sie verſchließen ſich miteinander in dem Häuschen, und mein Weib hat ſie eines Tags beim Vorübergehen an der Thüre alle beide laut ſchluchzen gehört... Ach Huberte, bei einiger Rechtſchaffenheit bin ich überzeugt daß Du einen Mann gefunden hätteſt, ohne daß Deine Orangen⸗ blüthe in dem Winde hätte abfallen müſſen der dieſe gottverfluchten Kähne zu uns hergeführt hat.


