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Der Pechvogel : Roman / von Alexander Dumas. Aus d. Franz. von G. Fink
Entstehung
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koſten ſollte, an welchen ſie, ſeit ſie einem Andern

gehörte, mit einer für ſie ſelbſt überraſchenden Ge⸗

müthsbewegung dachte.

Richards Verſprechungen, woran er es nicht feh⸗ len ließ, verliehen ihr die Hoffnung daß der Tag der Wiedergutmachung für ſie anbrechen könne, und dieſe Wiedergutmachung war das lezte Glück das ſie ihrem armen Großvater wohl ſchuldete; ſie überwand ihren Widerwillen, ſie verſtand ſich dazu bei Richard zu bleiben, ſie verweigerte dieſes Zuſammenwohnen nicht mehr, das einer Verbindung vorhergehen ſollte welche er zu einer wirklichen und giltigen zu machen verſprach, ſobald er die unumgänglichen Förmlich⸗ keiten erfüllt hätte.

Erſt als ſie zur wirklichen Vollbringung deſſen kam was bereits ein Opfer war, bemerkte ſie daß ſie ihren Kräften zu viel zugetraut hatte, und nun bemächtigte ſich ihrer die Schwermuth die wir oben bezeichnet haben.

Sie haßte Richard nicht, ſie hätte ihn gerne lie⸗ ben mögen; ſie war erſtaunt, dann empört darüber daß ihr Herz ſich gegen ihren Willen ſträubte; ſie kämpfte, aber was ſie auch thun mochte, ſie war nicht im Stande es zu bändigen. Mit jedem Tag ſchwanden die liebenswürdigen Eigenſchaften die ſie bei dem Bildhauer gefunden hatte, eine um die an⸗ dere dahin, wie die Sterne dahinſchwinden wenn die Sonne am Horizont erſcheint, und das Geſtirn das ihn erblaſſen machte war eine Geſtalt die ſich ge⸗ ſpenſtiſch vor dem jungen Mädchen emporrichtete und es mit Schmerz und Bangigkeit zugleich erfüllte: mit Schmerz weil ſie auf kein Wiederſehen auf dieſer