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Der Pechvogel : Roman / von Alexander Dumas. Aus d. Franz. von G. Fink
Entstehung
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Er hatte noch keine zehn Schritte auf der Straße gemacht als ſein Geſicht ſich meder erheiterte. Die freie Luft einathmen, ſich am Lärm und an der Bewe⸗ gung erfreuen, Lebensluſt in ſeinen Adern fühlen, einer Traurigkeit entfliehen von welcher er einen Augenblick geglaubt hatte ſie werde anſteckend wer⸗ den: das war im Grund Alles was er wünſchte.

Von dieſem Tage an wurde er wieder der Richard aus den ſchönen Zeiten der Möve.

Er fand alle ſeine ehemaligen Freunde wieder und nahm alle ſeine alten Gewohnheiten von Neuem an: er ſtand ſpät auf, ging aus und kehrte ſehr ſpät in der Nacht heim.

An den erſten Abenden öffnete er ſein Zimmer mit einer gewiſſen Aengſtlichkeit; er erwartete Hu⸗ berte in Thränen zu finden, ihr Schmollen mit an⸗ ſehen und ihre Vorwürfe hören zu müſſen.

Zu ſeiner Ueberraſchung ſagte ſie ihm kein Wort über ſein langes Ausbleiben. Dieſe Gleichgiltigkeit verlezte zwar ſeine Eigenliebe ein wenig; aber auf der andern Seite taugte ſie ſo gut zu ſeinen unab⸗ hängigen Neigungen, daß er, wenn er im Grund ſeiner Seele noch einigen Groll gegen das Mädchen hegte, ſich doch wenigſtens den Anſchein gab als ob er ſie nicht bemerkt hätte.

Wir müſſen nothwendig erklären wie Huberte zu dieſer in ihrer Lage ſo eigenthümlichen Ergebung ge⸗ kommen war.

Ein Capitän welcher das Recht hatte ſich auf Bravour zu verſtehen ſagte: Der und der zeigte ſich brav an dem und dem Tag. Was ſich auf den