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Der Pechvogel : Roman / von Alexander Dumas. Aus d. Franz. von G. Fink
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Für dieſe gerade und ehrliche, von Künſtlerſpiz⸗ findigkeiten noch nicht verderbte Seele war eine ſolche öffentliche Darſtellung ihrer Formen eine Abſcheu⸗ lichkeit.

Jezt brach der Sturm der ſchon ſeit langer Zeit in Richards Herzen ſich angeſammelt hatte in ſeiner ganzen Wuth aus.

Er hatte eine Schlechtigkeit und eine Dummheit begangen; obſchon er ſich ſelbſt dieſe Wahrheit noch nicht geſtanden hatte, ſo machte ihn doch das Be⸗ wußtſein derſelben ſehr ärgerlich, und Huberte mußte das Gewicht dieſer üblen Laune ertragen.

Mit der prächtigen Naivetät der Egoiſten über⸗ häufte er ſie mit Vorwürfen; er habe einen Augen⸗ blick des Rauſches benüzt um ſie aus dem väterlichen Hauſe wegzuziehen, nun aber könne er wohl ihr die ganze Verantwortlichkeit einer Verbindung zuſchreiben die ſein Leben lähme, ſeinem Genius Feſſeln anlege, die Quelle ſeiner Arbeit vertrocknen mache.

Während er ſprach, betrachtete Huberte ihn mit verſtörten Augen; ſie blieb ſtumm, unbeweglich, und von Zeit zu Zeit fuhr ſie mit der Hand über ihre Stirne, als wollte ſie ſich verſichern daß ſie noch lebe und von keinem Traum irre geführt werde.

Richard wartete übrigens keine Antwort von ihr ab; er ging hinaus und ſchlug die Thüre der Werk⸗ ſtatt heftig hinter ſich zu.