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Boſſirholz womit er ſein Fleiſch umdrehte weg, und gab von nun an ſeiner Genoſſin die Verrichtungen zurück die ihrem Geſchlecht zukommen. Huberte nahm ſie wieder mit der Paſſtvität welche ſie ſchon gezeigt hatte als Richard ſie an ſich gezogen; aber ſo armſelig auch dieſe Hilfsmittel gegen die lange Weile waren welche den Bildhauer bereits zu quälen anfing, ſo waren ſie doch immerhin beſſer als gar nichts.
Er ſchlief, er gähnte, er bemühte ſich von Neuem die Stirne ſeiner Geliebten zu entrunzeln; dann als ihm nichts gelungen war, dachte er an die Arbeit als den lezten Nothanker. 3
Bei einer Natur die ſo ſehr ihren erſten Ein⸗ gebungen folgt wie Richard, konnte es nicht fehlen daß eine erſte Idee, nachdem ſie kaum zur Welt ge⸗ kommen war, alsbald eine zweite erzeugte.
Er wollte alſo arbeiten; er wollte eine Velleda machen und mit dieſer Velleda triumphirend in die Ausſtellung zurückkehren.
Während Richard ſeine zukünftigen Erfolge in ſeiner Phantaſie berechnete, betrachtete er Huberte mit Aufmerkſamkeit.
Der Kummer welcher das junge Mädchen unter⸗ grub, hatte ihr bereits den Reichthum der Umriſſe geraubt der gegen jede Vergleichung zwiſchen ihr und der Freundin proteſtirt hätte.
So wie ſie in dieſem Augenblicke war, konnte eine vollendete Velleda aus ihr werden.
Richard theilte ihr augenblicklich ſeinen Plan mit.
Huberte war zu unwiſſend um etwas von den techniſchen Ausdrücken zu begreifen womit der Künſt⸗ ler ihr die Schönheiten bezeichnete die er zu benüzen


