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Der Pechvogel : Roman / von Alexander Dumas. Aus d. Franz. von G. Fink
Entstehung
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Huberte voll Pietät die Trümmer auf und legte ſie

dann auf dem Bette aus.

Das Kiſſen hatte den Eindruck von Valentins Kopf bewahrt. Huberte legte ihre Hand darauf; ſie fühlte in der Leinwand eine eigenthümliche Feuch⸗ tigkeit; es ſchien ihr als habe man an dieſer Stelle geweint.

Dann ſank ſie auf ihre Kniee und betete lange.

XIX.

Welcher Abſchnitt endet wie der Honigmond in vielen Liebesgeſchichten.

Richard hatte Alles was er gewünſcht, und gleichwohl brachte ihm ſein Glück bisweilen weniger Wonnen als er gehofft hatte. Die Erſchütterung welche die ganze Eriſtenz Hubertens über den Haufen geworfen, hatte bei ihr einen Eindruck hinterlaſſen der ſich in ihr nicht leicht verwiſchen zu laſſen ſchien. Während ſie bei ihrem Großvater ſo gerne gelacht und geſcherzt hatte, zeigte ſie ſich jezt in der Rue Saint⸗Sabin ernſt, ſchwermüthig und ſchweigſam; ihre angeborne Sanftmuth hatte ſich nicht verändert; aber dieſe Sanftmuth bot große Aehnlichkeit mit Ergebung dar. Sie, die nie ihre Zeit mit Gedanken verloren hatte, blieb ſtundenlang düſter und vertieft ſizen und ließ ihren Geiſt in allen Gebieten der Träumerei umherſchweifen.

Vergebens holte der Bildhauer das ganze Reper⸗ toire ſeiner Späſſe hervor, vergebens bemühte er ſich das Gekrähe des Hahnes, das Gebelle des Hundes,