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glücklich iſt, ſo ſoll mir nichts daran liegen daß ich ſelbſt nichts zu ihrem Glück beitragen konnte; Adieu!
Der Bildhauer beantwortete dieſen Abſchiedsgruß ziemlich kalt; aber als ſein Freund einige Schritte gethan hatte um ſich zu entfernen, rief er ihn zurück.
— Apropos, ſagte er, morgen werde ich in die Rue Saint⸗Sabin ſchicken um meine ſieben Sachen holen zu laſſen.
— Du brauchſt Dir dieſe Mühe nicht zu geben, antwortete Valentin; ich nehme eine Stelle die man mir in London angeboten hat und kann Dir über⸗ morgen die Wohnung überlaſſen.
— Wirklich? ah das trifft ſich gut, verſezte der Bildhauer, ohne ſeine Befriedigung verbergen zu wollen, denn die Bottlerei mag ſich allerdings für einen Honigmond recht gut ſchicken, aber ſie hat in Wahrheit nichts Olympiſches.
Zwei Tage ſpäter erſchien Richard allein in der Rue Saint⸗Sabin.
Der Concierge übergab ihm den Schlüſſel der Wohnung, mit dem Bemerken ſein alter Kamerad ſei am Abend zuvor abgereist.
— Der Bildhauer holte ſogleich Huberte; die Wohnung der beiden Freunde war von Valentin mit einer Sauberkeit gehalten worden die ihr beinahe etwas Kokettes gab, und Richard empfand eine ſtolze Zufriedenheit ſie dem jungen Mädchen zeigen zu können.
Er führte ſie in ſeine Werkſtatt und zeigte ihr alle ſeine Gypsfiguren, alle ſeine Anlagen, alle ſeine Möbel, welche ſie mit kindlicher Neugierde betrachtete.


