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— Komm doch, ich verſichere Dich, ehe eine halbe Stunde vergeht, wird die Windſtille auf den Sturm folgen. Komm; wenn Huberte uns beiſam⸗ men ſieht, ſo wird ſie feſt überzeugt ſein daß ich Dich nicht umbringen werde, was ſie ſo ſehr fürchtete. Vielleicht wird das ſie beſtimmen auf den Tanzplaz zu gehen, den ſie nicht betreten will. Ei ſo komm, Du ſollſt ſehen daß ich alles Menſchen⸗ mögliche aufbieten werde um das Leid wieder gut zu machen das ich einem Freund zugefügt habe.
— Ich verlange nur eine einzige Sache von Dir, Richard, ſagte Valentin mit ernſter und feſter Stimme.
— Sprich, es iſt zum Voraus bewilligt, auf Männerehre! Ich wollte ſagen auf Matroſenehre, denn ich vergaß daß ich jezt ſo wenig mehr eine Gölette habe als der erbärmlichſte Gendarm.
— Richard, ich will die Worte gebrauchen welche Huberte eben ſelbſt zu Dir ſagte: Halte die Schwüre die Du ihr gethan haſt, und vielleicht wirſt Du, wenn Du einigen Werth auf meine Freundſchaft legſt, ſie eines Tages wieder finden.
Der BZildhauer antwortete einige Augenblicke nicht: dieſe Phraſe Valentins ſchien ſeine Reue und ſeine freundſchaftlichen Geſinnungen die er gegen ſei⸗ nen alten Kameraden ausgeſprochen hinweggeblaſen und ſie verſcheucht zu haben.
— Ja, antwortete er, indem er ſeine üble Laune unter dem Schein beleidigten Stolzes zu decken ſuchte; ja, aber unter der Bedingung daß Niemand ſich in meine Angelegenheiten miſcht.
— Immerhin, verſezte Valentin, wenn ſie nur


