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— Im Uebrigen begreifſt Du wohl daß dieſes
Duell auch ohne ihr ausdrückliches Verlangen nicht ſtattgefunden hätte; ich hätte wahrlich nicht alle die Verpflichtungen vergeſſen können die ich gegen Dich eingegangen habe.
— Ich erlaſſe ſie Dir, adieu!
— Ei wahrhaftig, ſagte Richard mit der maje⸗ ſtätiſchen Herablaſſung glücklicher Leute, ich will nicht länger dieſes Geſicht an Dir ſehen das auf eine Meile nach der Morgue riecht; ich erinnere mich noch ſehr wohl wie wir einander bei dem großen Contre⸗ tanz im Juli gegenüberſtanden, und daß es in der guten Stadt Paris Pflaſterſteine gibt auf welchen Dein Blut ſich mit dem meinigen vermengt hat...
Tauſend Stückpforten! wenn ich gewußt hätte daß
Dir ſo viel daran läge!
— Und er glaubt ſie zu lieben! dachte Valentin, deſſen Betrachtung ſich durch einen tiefen Seufzer überſezte.
— Hör einmal, ich will Dir jezt wiederholen was Du ſo oft zu mir geſagt haſt: Sei ein Mann, was Teufels! Bloß zwei und dreißig Pfund Guß⸗ eiſen in der Bruſt ſind ein Uebel das keine Abhilfe geſtattet; für das warum Du jezt ein ſo langes Ge⸗ ſicht ſchneideſt, für das was Deinen Lungen dieſe Seufzer entlockt bei denen die arme Möve, wenn ſie noch am Leben wäre, zehn Knoten ſchwimmen könnte, weiß ich Mittel genug, und zwar von aus⸗ gezeichneter Art. Komm, mach mit mir einen Gang auf den Tanzplaz, ſo will ich Dir welche von einem famöſen Modell zeigen.
— Nein, Richard, nein, laß mich.


