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Er ſchauderte bei dieſer Idee: er zitterte daß er Huberte bemerken möchte.
Er flüchtete ſich unter die Lindenallee, die ihm verlaſſen ſchien.
Am entgegengeſezten Ende vom Eingang bemerkte er, an einem der Tiſche die unter der Terraſſenmauer entlang ſtanden, einen Mann und ein Frauenzimmer.
Er ſchaute lange hin; ſeine Augen täuſchten ihn nicht; dieſer Mann war wirklich Richard und dieſes Frauenzimmer war wirklich Huberte.
Valentin wollte gerade auf ſie zugehen; er ließ ſich, ohne es ſelbſt zu bemerken, von einem jener Wuthanfälle hinreißen denen ſelbſt die Beſten ſich nicht entziehen können, als er die tiefgreifende Verände⸗ rung erkannte welche bloß vier und zwanzig Stunden auf den Zügen des jungen Mädchens hervorzubringen vermocht hatten.
Man hätte ſagen können, ſie habe an einem ein⸗ zigen Tag die Friſche und Heiterkeit verloren die ihrem Geſicht ſo großen Zauber verliehen; ſie war blaß, ihre Wimpern von Thränen befeuchtet; von Zeit zu Zeit marmorirten ſich ihre Wangen, wie wenn das Fieber ihrem Blut den ihm mangelnden Anſtoß gegeben hätte, mit blauen Flecken; ſie hatte den Kopf auf ihre Hand geſtüzt, ihr Ellenbogen ruhte auf dem Tiſch, gegenüber einem vollen Teller den ſie noch nicht berührt hatte, ihre ganze Haltung war ſo trübſinnig und troſtlos, daß Valentins Zorn, der ſein Herz an⸗ gefreſſen und im erſten Augenblick das Mädchen und den Bildhauer im ſelben Verlangen nach Rache um⸗ faßt hatte, plözlich dahinſchwand. Ein matter Hoff⸗
Dumas, Pechvogel. 18


