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herumzuſchwärmen; er bemerkte in der That das kleine Geſchwader das die Seine in allen Richtungen durch⸗ kreuzte; er wagte es nicht die darauf befindlichen Perſonen anzureden; er fürchtete ihre Spöttereien nicht um ſeiner ſelbſt willen, ſondern weil ſie noth⸗ wendig auf Huberte zurückfallen mußten.
Zuweilen erfaßte ihn tiefe Muthloſigkeit und er ſagte zu ſich ſelbſt: Wozu dieſe Nachforſchungen? Was ſoll mein Einſchreiten jezt noch helfen? Legt es nicht klar am Tage daß er mich nicht belogen hat und daß ſie wirklich ſeine Geliebte iſt? Warum eine Gewißheit ſuchen die mich nur vollends ganz zu Boden drücken kann?
Dann verſuchte er ſich zu entfernen; er warf ſich in eine der Straßen die ins Innere der Stadt zu⸗ rückführen; aber nach einigen Schritten warf ein un⸗ überwindlicher Wille ſeinen Reiſeplan über den Hau⸗ fen und er befand ſich wieder am Ufer.
So kam er an einen Reſtaurant deſſen Facade beleuchtet war.
Zu dieſem Reſtaurant gehörte eine von rieſigen Kaſtanienbäumen beſchattete Terraſſe; hinter ihr be⸗ fand ſich ein Garten wo man Orcheſtermuſik hörte.
Dieß war der Ball der Schiffsleute.
Valentin ſchritt raſch über die Schwelle; aber als er ſich dem Tanzſaal näherte, als er das buntſcheckige aufgeregte Gewühl bemerkte, da bekam er Angſt.
Befand ſie ſich bereits unter dieſem Schwarm? So viel Naivetät, ſo viel Unſchuld, ſo viele Reize, hatten ſie ſo ſchnell zu dieſem Pandämonium aller Befleckungen und aller weiblichen Laſter geführt?


