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während er, wenn er ſelbſt Richard tödtete, Huber⸗ tens Herz traf. Er war alſo mit vollkommener Er⸗ gebung zum Opfer ſeines Lebens entſchloſſen, und in dem Zuſtand der Niedergedrücktheit welchen die Täuſchungen ſeiner Liebe hervorgerufen, betrachtete er dasſelbe als die Ruhe, als den Hafen nach dem Sturm, ja er ſann ſogar auf Mittel ſeinen Tod dem jungen Mädchen noch nüzlich zu machen. Er zwei⸗ felte nicht daran daß die lezte Bitte eines ſterbenden Freundes, zumal wenn er von der Hand ſeines Freun⸗ des ſtarb, einen tiefen, heilſamen Eindruck auf den Geiſt, wo nicht auf das Herz des Bildhauers machen würde. Dieſe lezte Bitte formulirte Valentin zum Voraus in ſeinem Kopfe; ſie ſollte das Glück und die Zukunft des Kindes von Franz Guichard be⸗ treffen.
Der ganze Tag verging in dieſer Erwartung. Die Schatten glitten an den Häuſern entlang hinab; die Nacht kam und Valentin wartete noch immer: Niemand war gekommen, Niemand kam.
Eine Ahnung fuhr ihm durch den Kopf.
Vielleicht war Huberten ein Unglück zugeſtoßen.
Dieſe Vermuthung vermochte er nicht zu ertragen.“ Er ging haſtig aus, er lief zu allen Freunden Richards, an alle Orte die derſelbe gewöhnlich beſuchte, wie er in der vorhergehenden Nacht auf der Halbinſel herumgelaufen war; ſeine Nachforſchungen hatten in Paris eben ſo wenig Erfolg als ſie in Varenne ge⸗ habt hatten.
Der Montag iſt ein Tag welchen die Schiffsleute gewöhnlich ihren Vergnügungen weihen; Valentin be⸗ gab ſich nach Bercy und begann auf den Quais


