Druckschrift 
Der Pechvogel : Roman / von Alexander Dumas. Aus d. Franz. von G. Fink
Entstehung
Einzelbild herunterladen

270

in Vincennes beginnt und mit der Barridre du Trone 1 endigt. Er beſchleunigte ſeinen bereits raſchen Schritt; 8 er betrachtete es als Chrenſache daheim zu ſein ehe T Richard oder ſeine Zeugen erſchienen wären; die Herausforderung welche der Bildhauer an ihn er⸗ S laſſen ertönte in ſeinen Ohren wie ein tröſtendes jzu odtengeläute. Sie war der Gegenſtand aller ſeiner 8 edanken, das Ziel ſeiner Hoffnungen geworden; F er hatte ein Recht darauf zu zählen daß ſein alter G de Freund ihr Folge leiſten wuͤrde: er kannte ihn als G tapfer, denn er hatte ihn in den Julikämpfen an ſei⸗ w ner Seite bei der Arbeit geſehen. V Er ging daher nicht in ſeine Werkſtatt, ſondern di wartete den ganzen Tag hindurch in der Rue Saint: tr Sabin, konnte aber in ſeiner fieberhaften Ungeduld keine Minute ruhig bleiben, ſondern ſchritt haſtig D in ſeinem Zimmer auf und ab, öffnete und ſchloßs di jeden Augenblick das Fenſter, und fuhr zuſammen N ſo oft es im Haus läutete. 2 Nicht jedoch als ob Valentins Herz ſich wilden Rachegelüſten hingegeben hätte; l und erhabene Naturen ſind niemals großmüthiger als wenn ſie E. leiden. Gleich den koſtbaren Metallen, glänzen ſie ar inmitten der Flammen in ihrer entzen Reinheit. 8 Welche Qualen er auch erdulden mochte, Valen⸗ he tin ſorgte nicht um ſich ſelbſt; ſeine Gedanken waren ausſchließlich derjenigen gewidmet die er liebte. Er he hielt es gar nicht für möglich daß der Kampf zu ſei⸗ nen Gunſten ausfallen würde; er wünſchte es nicht ge einmal. Sein eigener Tod intereſſirte Niemand; er ge würde keinem einzigen Auge eine Thräne entlocken,