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Valentin, der ihm folgte, ihn im Nebel bald aus dem Auge verlor.
XVIII.
Das Zimmer Valentins.
Wes end der Nacht durchlief Valentin. alb⸗ inſel in ihrem ganzen Umfang. Er klopfte an allen Wirthshäuſern der umliegenden Dörfer an; aber nir⸗ gends fand er Richard, Niemand vermochte ihm Auf⸗ ſchluß über den Weg zu ertheilen welchen ſein ehe⸗ maliger Freund eingeſchlagen hatte.
Jede der Strapazen die er ſeit beinahe vier und zwanzig Stunden, theils in Folge der Hinterliſt des Befehlshabers der dahingeſchiedenen Möve, theils nach dem Raube Hubertens ausgeſtanden, hatte auf den Kleidern des Arbeiters ihre Spuren zurückgelaſſen; ſie waren beſchmuzt vom Koth, triefend vom Waſſer, zerriſſen von den Geſträuchen. Der Schmerz der ſeine Seele zermalmte ſpiegelte ſich auf ſeiner Phy⸗ ſionomie; aber die ſittliche Thatkraft theilte dieſem ſchwächlich ſcheinenden Körper eine ſolche Macht mit, daß er, nachdem er überlegt daß der Bildhauer ohne Zweifel das Schiff eines ſeiner Kameraden benüzt habe um in die Stadt zurückzukommen, den Abgang der Wägen nicht abzuwarten beſchloß, ſondern ſich rüſtig zu Fuß auf den Heimweg machte.
Der Tag begann anzubrechen; breite, rothgelbe
Streifen erhoben ſich am Horizont über den Hügeln.
welche die große Stadt einrahmen, als der junge⸗
Mann ſich an dem ungeheuern Zugang befand der


