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Der Pechvogel : Roman / von Alexander Dumas. Aus d. Franz. von G. Fink
Entstehung
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dert: ſeine Haare waren ſchneeweiß geworden, ſeine Wangen und ſeine Stirne waren von tiefen Runzeln durchfurcht.

Er hatte Luiſe und das Häuschen gänzlich ver⸗

laſſen; er ſchien entſchloſſen Nichts mehr wiederzu⸗

ſehen was ihm eine von ſo ſchmerzlichen Erinne⸗ rungen erfüllte Vergangenheit zurückrufen konnte. Er erſchien mehr als traurig, mehr als düſter; er ſchien bösartig geworden zu ſein, und die Zuſam⸗ menziehung ſeiner Lippen ſowie das Runzeln ſeiner Brauen gaben ſeiner Phyſionomie einen ſolch un⸗ heimlichen Character, daß man ſich bei Begegnungen mit ihm kaum eines Schauders zu erwehren vermochte.

Bei dieſen Gewohnheiten und dieſem Ausſehen mußte Alles was über Franz Guichard geſchwazt wurde nicht blos glaublich, ſondern gewiß erſcheinen.

Inzwiſchen war es troz der ſtrengſten Ueber⸗ wachung unmöglich ihn auf der wirklichen That der

Wilderei zu ertappen. Abends ſah man ihn, nach⸗

dem er Stunden lang, den Kopf in ſeine Händs ge⸗ ſtüzt, im Nachen geſeſſen, ſich in ſeine Decke ein⸗ wickeln und auf den Fußboden ſchlafen legen; im Geröhricht verſteckt, glaubte der Aufſeher ihn nicht aus dem Auge zu verlieren; aber wenn es wieder tagte, bemerkte er weit und breit kein Schiff mehr, er ſchlug ſogleich Lärm, das ganze Perſonal machte ſich auf die Beine, man durchſuchte jedes Gebüſch, durchſtreifte die Ebene und den Wald, und wenn man, ein paar Meilen von dem Ort wo man ihn geſtern gelaſſen, ans Ufer zurückkam, ſo fand man den Fiſcher ganz ruhig und friedlich mit Herrichtung ſeiner Werüthe beſchäftigt.