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er zufällig mit Luiſe ſeine Mahlzeiten einnahm, wenn dann die Blicke von Mann und Frau ſich kreuzten, dann begannen alle beide in Thränen auszubrechen, ohne einander ihre Gedanken mitgetheilt zu haben.
Eines Morgens wurde der Fiſcher in ſeiner Barko durch ein außerordentliches Getöſe geweckt.
Es war Kanonendonner.
Er kam nicht regelmäßig und in kleinen Zwiſchen⸗ zeiten wie bei den Uebungen von Vincennes, ſon⸗ dern dumpf und anhaltend wie fernes Donnergerolle.
Franz Guichard ſaß auf der Bank ſeines Nachens und horchte. Eine Minute genauer Achtſamkeit be⸗ wies ihm daß dieſes Kampgetöſe nicht aus dem Fort kam; der Wind führte es von der Seite von Saint⸗Denis her.
Tags zuvor hatten Flüchtlinge, als ſie auf der Fähre von Varenne über die Marne ſezten, gemeldet daß die preußiſchen Plänkler in der Gegend von Meaux herumſtreiften.
Frankreich ſollte jezt, wie Franz Guichard, ſeine zwanzig Jahre des Glückes und Ruhmes büßen.
Der Fiſcher richtete ſich in ſeinem Boote empor. Seine Augen waren mit Blizen geladen, ſeine Brauen gerunzelt, ſeine Naſenflügel weit geöffnet um den Schlachtengeruch einzuathmen der bis zu ihm zu ge⸗ langen ſchien; der Schmerz der ſeine Seele ſchwellte verwandelte ſich in Zorn; der alte Soldat der Re⸗ publik fühlte ſeinen furchtbaren Haß gegen die Aus⸗ länder neuerwachen, der Vater fühlte daß die Mör⸗ der ſeiner Söhne herannahten.
Zum erſten Mal vielleicht in ſeinem Leben hing


