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Der Pechvogel : Roman / von Alexander Dumas. Aus d. Franz. von G. Fink
Entstehung
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Sie gab ihrem Liebhaber ein Zeichen er ſolle ſich gedulden und ja nicht in den Hof herabkommen; dann hob ſie ein Päckchen auf, nahm ihre Schuhe in die Hände, ſchlich behutſam durch die Kammer wo ihr Vater ſchlief, öffnete das Hofthor und reichte Franz Guichard ihre Hand dar; dieſer hob ſie in ſeine Arme, trug ſie wie eine Mutter ihr Kind trägt, eilte, ohne ſie die Erde berühren zu laſſen, mit ihr den Hügel hinab und machte erſt dann Halt als er ſeine koſtbare Laſt in ſein Schiff niedergelegt und die Ruder ergriffen hatte um das andere Ufer zu erreichen.

Es war Frühling; die Nacht war lau und duftig; ein ſanfter Wind kräuſelte leicht die Oberfläche des Waſſers und ſpielte in den ſpizen Blättern des Pfeil⸗ krauts; der Mond warf ſeinen hellen Silberſchein über den Fluß; in jedem Buſche ſang eine Nachtigall eine Liebeshymne.

Luiſe gab ſich dem allmächtigen Einfluß dieſes Schauſpiels hin, ihre Thränen trockneten.

Es war geſchehen: Franz Guichard hatte nach Art und Weiſe der engliſchen Lords und der Helden gar vieler Romane ſeine Frau erobert.

III.

Wie es Gott geſtel uͤber Franz Guichard ähnliche Prüfungen zu verhängen wie einſt über Hiob.

Dieſes Ereigniß machte Lärm in der Ebene und auf der Höhe.

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