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— Ja, antwortete Luiſe mit einer Feſtigkeit welche den Fiſcher ſo vollkommen beruhigte, daß, als er die Anhöhe hinabging, troz der ſchlimmen Ab ichten aus denen Vater Pommereuil keinen Hehl gemacht hatte, ſeine Stimme heller und klangvoller als je unter den Bäumen erſcholl. 3
Von dieſem Tag an kam Franz Guichard nicht mehr nach Chennevidre, was nicht beſagen will daß die Liebenden ſich nicht mehr geſehen hätten; ſie ſahen ſich im Gegentheil oft, und der Fiſcher ſehnte ſich nicht nach ſeinen Beſuchen im Dorfe zurück, wo die Anweſenheit des Winzers, der früher ſtets die dritte Perſon bei ihren Unterhaltungen geweſen, eine Kälte um ſich verbreitete die ſo ſchlecht zum Zuſtand ihrer Seelen paßte.
Eines Tages bemerkte Vater Pommereuil, der in ſeinem Weinberg arbeitete, auf der andern Seite des
Fluſſes, juſt gegenüber der Spize der großen Inſel
von Varenne, vier armſelige Mäuerchen die bereits zwei Fuß über die Erde emporragten, und an deren Erhöhung ein Mann mit unerhörtem Eifer arbeitete,
indem er unverdroſſen Stein auf Mörtel und Mörtel
auf Stein legte.
Troz der Entfernung erkannte der Edle den Fi⸗ ſcher deſſen Liebe zu ſeiner Tochter er ſo vortheilhaft
ausgebeutet hatte. — Hel hel ſagte er zu dieſe Pfähle einſtecken half, der Dummkopf da drunten hat
doch endlich eingeſehen daß man ſich ein Neſt bauen
muß bevor man eine Familie haben will. Wie er drauf los arbeitet! Sieh nur, Luiſe, und ſieh auch
was das für ein hübſcher Käfig für den Vogel wird.
ddie ihm ſeine


