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Der Winzer gebrauchte zwar einige Zeit Franz Guichard zum Dreſchen, aber es kam ein Augenblick wo dem Stroh ſein letztes Kernchen ausgeklopft war, und an dieſem Tag ging der Fiſcher müßig. Da näherte er ſich Luiſen und die Brauen ihrés Vaters nahmen einen drohenden Ausdruck an. 3
Tags darauf, als Franz Guichard wieder nach Chennevidre kam, bemerkte er daß die Augen des jungen Mädchens roth waren. Sie hatte geweint. Der Winzer beantwortete den Morgengruß nicht den ſein Ehrenarbeiter ihm bot; es war klar daß, obſchon der Hof des Häuschens mit Schnee bedeckt war und das Dach von einem Rauhreif funkelte, ſo daß die Eisſpitzen herabhingen, ein furchtbares Gewitter den armen Fiſcher bedrohte. Daſſelbe kam bald zum Ausbruch.
Mit gebieteriſchen Geberden befahl der Alte ſeiner Tochter hinauszugehen, deutete dem Fiſcher auf einen niedrigen Stuhl neben dem ſeinigen, in der Ecke des großen Kamins, worin zwei Pappelwurzeln rauchten bis ſie in Feuer geriethen, und erklärte ihm, ſeine Anweſenheit gebe der Nachbarſchaft viel zu reden, weßhalb er ihn auffordern müſſe Beſuche einzuſtellen welche der Zukunft Luiſens ſchaden könnten.
Hätte Franz Guichard einen Elefanten in ſeinem Wurfnetz gefunden, er hätte nicht verblüffter ſein können.
Mit ſeinen Arbeiten für den Vater ſeiner Geliebten hatte er das Draufgeld für das Geſchäft zu erwerben geglaubt das er mit ihm abzuſchließen wünſchte.
Er wurde bald roth, bald blaß, er ſtammelte;
aber auf einmal erwachte die angeborne Heftigkeit
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