—,— 2—
achtung gegen die geſellſchaftliche Stellung des Lieb⸗ habers an den Tag legen.
Als jedoch dieſer Letzte darauf beſtand eine für ſein Schickſal entſcheidende Antwort zu erhalten, ent⸗ ſchloß ſich der Winzer noch nicht zu einer Weigerung, die er ſich gleichwohl bereits feſt vorgenommen hatte, ſondern wiederholte fünf bis ſechs Mal: Wir wollen ſehen, Junge! wir wollen ſehen.
Es lag klar am Tag daß die Muskelkraft des Fiſchers einen tiefen Eindruck auf ihn gemacht, und daß der ſchlaue Bauer bereits etliche Pläne auf ihn gebaut hatte.
Franz Guichard entfernte ſich voll von verwegenen Hoffnungen. Als er die Anhöhe hinabging, ſang er aus voller Kehle, mit einer ebenſo falſchen als unharmoniſchen Stimme, den Refrain den er Luiſen abgelernt hatte, als er ſie im Weidenbuſch verborgen belauſcht.
Am folgenden Tage ging er wieder nach Chenne⸗ vidre und brachte ſeinem zukünftigen Schwiegervater die Elemente eines Matroſen⸗Ragout, einer ſoge⸗ nannten matelote, mit. Der zukünftige Schwieger⸗ vater dankte ihm, ließ ihm aber nicht Zeit Luiſen guten Tag zu wünſchen, ſondern nahm ihn ſogleich in ſeinen Rebberg mit um da zu arbeiten.—
Franz Guichard verrichtete bei der Umwühlung der Erde dieſelben Wunder wie bei der Verarbeitung des Heues.
Tags darauf erſchien er mit einem Korb voll ſchöner, perlmutterartiger Gründlinge.
Dießmal handelte es ſich um die Aufladung eines Wagens voll Miſt.
„


