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Der Pechvogel : Roman / von Alexander Dumas. Aus d. Franz. von G. Fink
Entstehung
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Ei, ich habe Dir zwei Stunden lang zuge⸗ hört, ja vielleicht noch länger, denn die Zeit iſt ſo ſchnell vergangen, daß ich unmöglich ſagen kann wie lang ich daſaß, und doch habe ich es nicht gehört. Wenn Du es nicht gehört haſt, Bürger, ſo kommt dieß daher daß ich es nicht ſingen wollte. Nun wohl, Bürgerin, da ich ſeit dem Tod meiner armen Mutter dieſes Lied nicht mehr gehört habe das mir als kleinem Jungen ſo wohlgefiel, ſo würde ich, wenn Du mirs ſingen wollteſt, gerne

einen Handel mit Dir abſchließen daß ich Dir Deine.

Butte bis auf die Höhe von Chennevidre trüge.

Ich ſchließe keine ſolche Händel ab, Bürger Franz Guichard.

Du kennſt mich alſo?

Ei warum denn nicht? Fiſcher und Wäſche⸗ rinnen ſind Geſchwiſterkinder, wie ich denke.

Alſo das Lied. Nein, ich danke ſchön! Ein ariſtocratiſches Lied wegen deſſen man mich einſperren würde, wenn

man nur die Melodie hörte. Hilf mir jezt meine

Butte wieder aufladen. Ein Lied wie dieſes da ſingt man nur bei verſchloſſener Thüre, im Bette, ganz leiſe ſeinem Manne ins Ohr. Auf Wiederſehen, Bürger Guichard!

Der Fiſcher ſah das Mädchen zwiſchen den Stäm⸗ men der Pappeln verſchwinden. Als ſie an die Reb⸗ berge kam, drehte ſie ſich um und warf ihrem Zu⸗ hörer einen ſchalkhaften Blick zu. Dieſer ſtand noch immer auf demſelben Fleck.

Er blieb hier lange, und obſchon er etliche hun⸗ dert Angeln vollſtändig in Bereitſchaft geſezt, ſo be⸗

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