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Der Pechvogel : Roman / von Alexander Dumas. Aus d. Franz. von G. Fink
Entstehung
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Die Thränen die ihr im erſten Augenblick des Aergers in die Augen getreten waren, blieben darin ſtehen; aber ihre Lippen, die bei dieſer Gelegenheit zweiunddreißig Perlen enthüllten, öffneten ſich zu einem luſtigen Lachen, ſo daß man glauben konnte ſie weine aus übertriebener Heiterkeit.

Dieſe Heiterkeit des Mädchens brachte Franz Guichard vollends ganz aus dem Concept. Er ſah ſo unglücklich aus daß ſie Mitleid mit ihm faßte, und indem ſie ihm die Strafe auferlegte das ange⸗ ſtellte Unheil gutmachen zu helfen, gab ſie ihm eini⸗ gen Muth zurück.

Er kniete in den Sand nieder und begann die Wäſche ſo geſchickt abzuſchwämmen wie nur die hübſche Wäſcherin ſelbſt hätte thun können.

Aber dieſe ſang nicht mehr; ſie plauderte, und Franz Guichard hätte gerne die vierfache Arbeit auf ſich genommen um das Almoſen eines armſeligen Liedchens zu erlangen.

Als er daſſelbe nicht kommen ſah, beſchloß er es hervorzurufen.

Sagg einmal, Bürgerin, wie kommt es daß Du, da Du doch die ſchönſten Lieder kennſt die je aus einer Mädchenkehle hervorgedrungen ſind, nicht auch das kennſt:

9. Richard, o mein König, Dich verläßt die ganze Welt.

Und er begann einen Refrain zu trällern..

Wer hat Dir geſagt daß ich es nicht kenne? antwortete die Wäſcherin.

Dumas, Pechvogel. 2