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innerten Franz Guichard an ſeine materiellen In⸗ ſtincte. Er ſezte ſich in ſein Schiff, zog Faden und Spule aus ſeiner Taſche und begann zu flicken.
Das junge Mädchen ſang beharrlich weiter und ſchlug mit ihrem Waſchbläuel den Tact dazu; da⸗ durch aber wurde die Aufmerkſamkeit des Fiſchers gegen ſeinen Willen allmählig ſo gänzlich in Beſchlag genommen, daß ſeine Spule, in Ermanglung einer methodiſchen Behandlung, gar phantaſtiſche Arabesken in dem Nez hervorbrachte..
Franz Guichard ließ jezt ſeine Geräthſchaften liegen.
Er trieb die Fiſcherei weit mehr aus erblicher Leidenſchaft, wenn wir dieſen Ausdruck wagen dür⸗ fen, als aus Gewinnſucht; aber die Aufregung die
her in dieſem Augenblick empfand, und die ihm bis⸗
her ganz fremd geweſen, trug über beide den Sieg davon. Franz Guichard, der ungeleckte Fiſcher für welchen bisher der Fang eines Karpfen oder Hechtes den Inbegriff der größten Genüſſe gebildet, verſank bei den Tönen des jungen Mädchens in tiefe Träu⸗ mereien. Mit einer Art von Schüchternheit bog er die Zweige auseinander um Etwas vom Geſicht der Sängerin zu erhaſchen, wenn dieſe während des Drauf⸗ klopfens mit dem Waſchbläuel ihren Kopf in die Höhe richtete, der vom Feuer der Arbeit geröthet war, während ihre Lippen und Augen vollſtändig den Ausdruck ihres Liedchens wiedergaben.
Ddie Ertaſe währte bei Franz Guichard ſo lange bi das Mädchen ihr leztes Tüchlein ausgewunden atte.. Jezt legte ſie die Arbeit des Tages wieder in


