Recht als Köni ſeiner Inſel. Und in der That ſtieß Franz Guichard während dieſer drei Jahre kaum von Zeit zu Zeit auf einen Bürgersmann aus St. Maur oder Charenton der ihm für einen Tag eine unmächtige Concurrenz auf dem Fluß machte. Er war deſſen einziger und all⸗ einiger Herr und Gebieter, von Champigny bis Creteil. Und ſo lange die Republik, das Directo⸗ 6 rium und das Conſulat währten, dachten die Ge⸗ meinden, die aus Mangel an Liebhabern auf die Verpachtung ihrer Fiſchereien verzichtet hatten, ſo wenig daran den Eindringling in ſeinem Genuß zu ſtören, daß dieſer an der Ewigkeit des lezteren nicht zweifeln konnte.
Eines Tags als er zwiſchen den Inſeln nach Gründlingen ſiſchte, richtete er ſeinen Kopf empor und bemerkte unter den Weiden ein hübſches Mäd⸗ chen das am Ufer niedergekauert emſig wuſch und ein fröhliches Lied dazu ſang.
Die ſchönen Arme, das lachende Geſicht und die herausfordernde Stimme der jungen Wäſcherin ver⸗ urſachten Franz Guichard Zerſtreuungen die er bis⸗ her nicht gekannt hatte. Er wußte nicht mehr was er that: er nahm ſeine Störſtange verkehrt, ſtieß mit dem Stiel in ſein Nez hinein und zerriß es ſo gründlich, daß, als er es aus dem Waſſer zog, die iſche einer um den andern durch die breite Breſche die ſeine Ungeſchicklichkeit ihnen bereitet hatte hinaus⸗ ſielen und zappelnd ihre feuchten Wohnungen wieder erreichten.
Die Größe und Wirkllichkeit dieſes Verluſtes er⸗
g betrachten durfte wie Robinſon auf


