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Der Pechvogel : Roman / von Alexander Dumas. Aus d. Franz. von G. Fink
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daß er ſchon zwei Monate nach ſeinem Austritt aus dem Dienſt eine kleine Fähre zu kaufen vermochte.

Eine Fähre war das Ziel des ganzen damaligen Ehrgeizes unſeres Franz; erſtens weil er mittelſt einer ſolchen bald Geld genug verdienen konnte um Alles anzuſchaffen was der Fiſcher ſein Handwerks⸗ zeug nennt, d. h. Garnſack, Wurfgarn und Neze aller Art; ſodann weil der Herbſt herannahte und es ihn nach einer andern Lagerſtatt verlangte als nach dem hohlen Weidenſtamm welcher ihm bisher Schuz ge⸗ währt hatte; ein prächtigeres Obdach konnte er ſich natürlich nicht denken als ein tüchtiges Schiff aus Eichenholz, auf deſſen Bank er, in einen warmen Wollteppich eingehüllt, ſich ſtrecken und ſchlafen konnte.

Drei Jahre hindurch beſaß Franz Guichard kein anderes Dach, kein anderes Schlafzimmer, kein an⸗ deres Bett.

Aber er war glücklich! Warum hätte er es nicht ſein ſollen?

Es lag klar am Tage daß das alte celtiſche Blut Jahrhunderte hindurch rein und unvermiſcht in den Adern aller Männer dieſes Stammes fortgefloſſen war. Es bewahrte jene Inſtincte ſtolzer Unabhängig⸗ keit und ſcheuer Freiheitsliebe die aus ihrem tief⸗ ſten Herzen gegen die Civiliſation proteſtirten und nur durch Rückkehr zum urſprünglichen Leben Be⸗ friedigung finden konnten. Die Vorſehung hatte, allen Wahrſcheinlichkeiten zum Troz, im vollen acht⸗ zehnten Jahrhundert dem lezten der Guichards das gewährt wornach ſeine Ahnen ſo pergeblich geſtrebt hatten; vier Stunden von Paris hatte ſie ihm eine Einſiedelei beſchieden wo er ſich mit ebenſo vollem