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Der Pechvogel : Roman / von Alexander Dumas. Aus d. Franz. von G. Fink
Entstehung
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die Lage weit dringender geweſen ſei als die be⸗ rühmte Verſammlung dafürhielt; er beſchloß ſeinen Chef, den General Kleber, von einem Zehntauſend⸗ ſtel der Verantwortlichkeit zu befreien die auf ihm laſtete; er that als ob er einige farb⸗ und formloſe Lumpen die ihm als Fußbekleidung dienten zurecht⸗ machen wollte; er ließ die Colonne vorbeimarſchiren, verſteckte ſich unter dem Brückenbogen, blieb bis der letzte Nachzügler ſeinen Blicken entſchwunden war, warf ſeine Flinte und ſein mit rothen Flammen ge⸗ ſchmücktes Hütchen in den Fluß, ſchnitt mit ſeinem Meſſer ſeine Rockſchöße ab, zog ein linnenes Hemd über dieſe Art von Camiſol an und ging ſo ziemlich vermummt am Waſſer hinab, einzig und allein da⸗ mit beſchäftigt beim Mondſchein die Stellen auszu⸗ kundſchaften die fiſchreich ſein mochten.

In jenen critiſchen Zeiten war die militäriſche Polizei nicht ſtreng und nahm es beſonders mit De⸗ ſerteuren und Widerſpenſtigen nicht zu genau; an⸗ dere Sorgen verſchlangen ihre Aufmerkſamkeit; über⸗ dieß füllten die freiwilligen Anmeldungen und der patriotiſche Enthuſiasmus ſo raſch die in den Reihen entſtandenen Lücken aus, daß man mit der Ein⸗ ſchreibung der Neueingetretenen genug zu thun hatte und keine Zeit mehr bekam auf die Ausreißer zu achten.

Franz Guichard beunruhigte ſich über die Folgen ſeiner Fahnenflüchtigkeit ſo wenig, daß er ſchon am Tage nach ſeinem Abſchied von ſeinen heldenmüthigen Genoſſen unter der Weide ſaß die man noch heute bei der Fähre von Varenne erblickt, und mit bei⸗ den Händen einen Rohrſtock von mittlerer Länge