Druckschrift 
Der Pechvogel : Roman / von Alexander Dumas. Aus d. Franz. von G. Fink
Entstehung
Einzelbild herunterladen

und die Ueberle eifer Eintrag. Dazu kamen Geiſtererſcheinungen die ſich in die⸗ ſem ſchwachen Hirn leicht feſtſetzten. Er ſah im Traum die Geſpenſter aller ſeiner Ahnen in ihrer letzten Erſcheinungsweiſe; die einen waren Skelette deren Gebeine im Wind klapperten, wie hölzerne Lichter die vor einer Krämerbude aushängen; die Andern waren beſſer bei Fleiſch, ſahen aber nur um ſo ſchauerlicher aus; ihre Köpfe mit den zerbrochenen Wirbelbeinen wackelten auf den Schultern herum; die Augen traten blutig aus ihren Höhlen hervor, die Zungen hingen veilchenblau aus dem Munde. Unter der Herrſchaft ſolcher Geſichte ſchwand bei Franz Guichard ſeine Begeiſterung für Scharmüzel, Hinterhalte und Gefechte mit jedem Tage mehr. Als daher die Mainzer Bataillone nach Lagny kamen, da warf Franz Guichard auf der Brücke einen Blick voll von Verzweiflung und Lüſternheit zugleich über die Bruſtwehr hinab. Es war ſieben Uhr Abends, und, um uns eines Fiſcherausdrucks zu bedienen, die Fiſche thaten groß, d. h. ſie zeichneten ſpielend und ſchmauſend auf der 8 Oberfläche des Fluſſes allerlei kleine Kreiſe, deren 54 Menge eine hohe Idee von der Anzahl derjenigen erregte welche ſie hervorbrachten. 8 Franz Guichard ſtieß einen Seufzer aus. In Folge dieſes Seufzers kam ihm ein Beden⸗ ken deſſen Urſache ſeinen Character gewiß noch in der fernſten Nachwelt ehren muß. Er fand daß der Convent die Capitulationsange⸗ legenheit etwas leichtfertig behandelte; er ſchloß daß

gung der Raſttage that ſeinem Feuer⸗