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Der Pechvogel : Roman / von Alexander Dumas. Aus d. Franz. von G. Fink
Entstehung
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War ſein Vater Wilddieb geweſen, ſo wurde er ſelbſt Flußdieb, und wenn ſich in Flüſſen oder Bächen nicht Beute genug vorfand, ſo ſuchte er die Teiche, ſodann die Fiſchweiher und endlich die Schloßgräben heim, deren ungeheure, zwei⸗ bis dreihundertjährige Karpfen auf ſeine Einbildungskraft ſo mächtig wirk⸗

ten wie der Diamant auf das Eiſen; und er mochte es nun mit Haaren, Federn oder Schuppen zu thun haben, zuletzt fügte es ſich immer ſo daß eines Tags irgend ein Richter, Vogt oder Amtmann dem Sohne das zukommen ließ was er von der Erbſchaft ſeines Vaters noch einzuziehen hatte, nemlich den Strick an welchem man den Letzteren aufgeknüpft.

So hatten es die Guichards, von Waldräubern zu Süßwaſſerräubern geworden, bis auf Franz ge⸗ bracht, der 1831 lebte, und mit dem wir uns ſofort beſchäftigen wollen.

Sein Vater war, wie wir bereits beiläufig be⸗ merkt, der letzte Vertreter geweſen welchen das ſteuer⸗ und frohnpflichtige Volk an den Galgen ge⸗ ſchickt, wofür die Feudalität ſeiner Familie großherzig das Privilegium geſchenkt hatte. Dieſer hatte dem

Haar und der Feder, den Vierfüßlern und dem Ge⸗ vögel den Krieg erklärt. Allerdings hatte er ſich, obſchon die Verordnungen über die Jagdpolizei ſeit der Thronbeſteigung Ludwigs XIV um ein Gutes milder geworden waren, genöthigt geſehen ſeinen befellten und befiederten Opfern einen armen Teufel von Zweihändler beizufügen, unter dem Vorwand daß derſelbe, ein Kerl der ein Blechlein und einen Dreiſpiz trug, ihn ins Gefängniß zu führen drohte; aber die erſte Urſache dieſes Unglücks war jedenfalls