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„Raſch, tritt auf die Seite, Burſche!“ ſagten die jungen Herren,„und laß Dich nicht auf dem Wege Seiner Majeſtät finden: er liebt es, nur hübſche Geſichter und anmuthige Tournuren zu ſehen.“
Es war in der That der König, der, Herrn von Guiſe zu ſeiner Rechten, den Herrn Cardinal von Lothringen zu ſeiner Linken, aus ſeinen Gemächern herabkam. Er ſchien ſehr ſchwermüthig zu ſein.
„Meine Herren,“ ſprach er, ſich an die Edelleute wendend, welche an ſeinem Wege Spalier bildeten und, ſo gut ſie konnten, vor ihm den Mann mit dem Auge, dem Arme und dem Fuße zu wenig verbargen, „Ihr habt mich oft von der ganz königlichen Art, wie ich in Piemont vom Herzog Emanuel Philibert aufgenommen worden bin, reden hören?“
Die jungen Leute verbeugten ſich, um zu be⸗ zeichnen, ſie erinnern ſich deſſen.
„Nun wohl, ich habe heute Morgen die ſchmerz⸗ liche Nachricht von ſeinem Tode erhalten, der ſich in Turin am 30. Auguſt 1580 zugetragen hat.“
„Und ohne Zweifel, Sire, iſt dieſer große Fürſt ſchön geſtorben?“ fragte einer von den Fünf und Vierzig.
„Seiner würdig, meine Herren: er iſt in den Armen ſeines Sohnes geſtorben, zu dem er ſagte: „„Mein Sohn, lernet von meinem Tode, wie Euer Leben ſein ſoll, und von meinem Leben, wie Euer Tod ſein ſoll. Das Alter hat Euch ſchon fähig gemacht, die Staaten zu regieren, die ich Euch hinterlaſſe; habet Sorge, ſie den Eurigen zu erhalten, und ſeid ver⸗ ſichert, daß Gott ihr Beſchützer ſein wird, ſo lange Ihr in ſeiner Furcht lebt!...““ Meine Herren,
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