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der Herzog Emanuel Philibert war einer meiner Freunde; ich werde acht Tage für ihn Trauer tra⸗ gen, und während dieſer acht Tage die Meſſe in Rückſicht gegen ihn hören. Wer es macht wie ich, wird mir Vergnügen machen.“
Hienach ging der König weiter ſeines Weges nach der Kapelle; die Edelleute folgten ihm und hörten andächtig die Meſſe mit ihm.
Als ſie aus der Kirche kamen, war das Erſte, was ſie mit den Augen ſuchten, der Bettler; doch der Bettler war verſchwunden. Zugleich mit ihm waren die Geldtaſche von Sainte⸗Maline, die Con⸗ fectbüchſe von Montaigu und die goldene Kette von Villequier verſchwunden.
Der Abenteurer hatte nur noch eine Hand, doch er wußte ſich derſelben, wie man ſieht, zu bedienen.
Die drei jungen Leute wollten wiſſen, ob er ſich eben ſo gut ſeines einzigen Beines, als ſeiner ge⸗ trennten Hand bediene, liefen nach dem Thore und fragten die Schildwache, ob ſie ihnen Auskunft über das, was aus dem hinkenden Bettler geworden ſei, mit dem ſie eine halbe Stunde vorher geſprochen, geben könne.
„Meine Herren,“ antwortete der Chevau⸗léger, „er iſt hinter dem Hotel du Petit⸗Bourbon verſchwun⸗ den; bei ſeinem Abgange ſagte er jedoch artig zu mir:„„Mein braver Mann, es kann ſein, daß edle Herren, mit denen ich ſo eben mich zu unterhalten die Ehre gehabt habe, das Ende meiner letzten Ka⸗ meraden zu erfahren und zu wiſſen wünſchen, wie der arme Teufel heißt, der ſie überlebt hat. Meine zwei Gefährten, welche Procope und Maldent hießen, waren der Eine ein Nieder⸗Normann, der Andere ein
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