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bezeichnete ſie ohne Unterſcheidung mit dem einen und dem andern Namen,— hatte nichts ſehr Ergötz⸗ liches: die Regel des Louvre war beinahe ſo ſtreng, als die eines Kloſters, und der König, der ſich auf den Tod von Saint⸗Mégrin, von Buſſy d'Amboiſe und ein paar anderen Cdelleuten ſtützte,— ein durch ihre übertriebene Liebe für das ſchöne Geſchlecht ver⸗ urſachter Tod,— nahm dieſe Unfälle zum Texte, um gegen die Weiber zu donnern und ſie ſeinen Günſtlingen als untergeordnete und ſogar gefährliche Weſen darzuſtellen.
Die armen jungen Leute waren alſo,— beſon⸗ ders diejenigen, welchen daran lag, in der Gnade des Königs zu bleiben,— darauf angewieſen, zu fechten, Ball zu ſpielen, Hausſperlinge mit Blaſe⸗ rohren zu ſchießen, ſich zu friſiren, neue Formen von Kragen zu erfinden, ihren Roſenkranz zu beten und ſich zu geißeln, wenn, mitten in dieſem unſchuldigen Leben, der Teufel, der nicht einmal die Heiligen reſpectirt, kam und ſie in Verſuchung führte.
Nachdem dies geſagt iſt, wird man ſich nicht mehr wundern, daß einen guten alten Mann er⸗ blickend, dem nur noch ein Auge, ein Arm und ein Bein blieb, und der einen Chevau⸗léger von der Wache vor dem Hofthore um ein Almoſen bat, Einer von den Fünf und Vierzig dieſem Manne einzutreten winkte, und nachdem er ihm ein Geldſtück gegeben und ein paar Fragen an ihn gerichtet hatte, unab⸗ läſſig ſeine Kameraden herbeirief,— mit dem ewigen Bedürfniſſe der Mittheilung, das man in gleichem Grade bei den in die Mauern eines Collége einge⸗ ſchloſſenen Schülern, bei den in die Mauern eines


