Teil eines Werkes 
11.-14. Bdchn (1856)
Entstehung
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obgleich er ſich getäuſcht, wich er doch nicht einen Schritt zurück.

Man fühlte, daß bei den ſchrecklichen Streichen, welche er nach dem Herzog führte, ein Haß war, der noch ſchrecklicher als die Streiche; doch auf der mailändiſchen Rüſtung des Herzogs hatte das Schwert des Piraten, ſo gut gehärtet es auch war, keine große Gewalt; ebenſo wie ſich auf dem damascener Panzerhemde die Klinge des Schwertes von Emanuel Philibert abſtumpfte.

Unter dieſem erbitterten Kampfe fühlte der Her⸗ zog, daß ſein verwundetes Pferd ſchwach wurde und nahe daran war, zwiſchen ſeinen Beinen niederzu⸗ ſinken; er raffte alle ſeine Kräfte zuſammen, um einen Streich nach ſeinem Gegner zu führen: das Schwert flammte in ſeinen beiden Händen. Der Pirat begriff, von welchem entſetzlichen Schlage er bedroht war; er warf ſich rückwärts, und während er ſich zurückwarf, ließ er ſein Pferd ſich bäumen.

Das Pferd erhielt den Streich.

Diesmal wurde das Stirnblech des Pferdes ge⸗ ſpalten, das von minder reinem Stahle als die Rü⸗ ſtung des Reiters, und zwiſchen die Ohren getroffen, ſank das Pferd auf ſeine Kniee.

Der Maure glaubte, ſein Pferd ſei getödtet: er ſprang in dem Augenblicke zu Boden, wo das Pferd des Herzogs ſelbſt fiel.

Die zwei Gegner waren alſo gleichzeitig zu Fuße.

Jeder von ihnen lief nach dem Sattelbogen ſeines Pferdes, der Eine, um ſeine Axt davon loszureißen, der Andere, um ſeinen Streitkolben zu nehmen. Sodann, als hätte Jeder von ihnen die Waffe,