Teil eines Werkes 
11.-14. Bdchn (1856)
Entstehung
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Der Herzog ſchickte fünfundzwanzig Mann vor⸗ aus: das war eine übermäßige Vorſicht, denn was konnte manin dieſen Friedenszeiten zu befürchten haben?

Die fünfundzwanzig Mann paſſirten auch, ohne beunruhigt zu werden.

Der übrige Trupp ritt in den Engpaß ein.

Doch in dem Augenblicke, wo der Herzog, der ſich immer bei der Sänfte hielt, ebenfalls in den Engpaß gelangt war, ertönte ein hauptſächlich auf den Herzog und auf die Sänfte gerichtetes Büchſen⸗ feuer; das Pferd des Herzogs wurde verwundet, eines von den Pferden der Sänfte ſtürzte todt nieder, und eine ſchwache Klage zog wie ein Hauch durch die Vorhänge.

Zu gleicher Zeit wurde ein wildes Geſchrei hör⸗ bar, und man ſah ſich von einer Bande von Leuten in mauriſchen Trachten überfallen.

Der Herzog wollte auf die Sänfte zueilen, als einer von den Angreifern, der ein herrliches arabiſches Roß ritt und vom Kopfe bis zu den Füßen mit einem türkiſchen Panzerhemde bedeckt war, unmittelbar auf ihn losſtürzte und ihm zurief:

Komm heran, Herzog Emanuel, diesmal wirſt Du mir nicht entgehen!

Oh! Du mir auch nicht! erwiederte der Herzog.

Dann erhob er ſich auf ſeinen Steigbügeln, ſchwang ſein Schwert über ſeinem Haupte und rief ſeinen Leuten zu:

Thut Euer Beſtes, Ihr Leute! ich will Euch das Beiſpiel zu geben ſuchen!

In dieſem Augenblicke wurde das Gemenge all⸗ gemein.

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