Teil eines Werkes 
11.-14. Bdchn (1856)
Entstehung
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der himmliſche Zorn Philipp II. für den Herzog von Alba und den Herzog von Alba für Philipp II. ge⸗ macht zu haben ſchien.

War nun der Mohn, deſſen Kopf ſich ſo raſch erhob, nicht Emanuel Philibert?

Allerdings, wenn er ſo raſch wuchs, ſo wuchs er auf den Schlachtfeldern, und der Ruhm begoß ſein Glück; doch je größer das Blendwerk war, das ſich mit der Perſon des Prinzen von Savoyen ver⸗ band, deſto mehr war dieſes Blendwerk zu fürchten.

Marſchirte man, nachdem man in der St. Lau⸗ rent⸗Schlacht den Sieg davon getragen, nachdem man Saint⸗Quentin eingenommen, gegen Paris, und Paris fiele ebenfalls in die Hände von Emanuel Philibert, welche Belohnung wäre dann würdig eines ſolchen Dienſtes? wäre es genug, dem Sohne des Herzogs Karl die Staaten zurückzugeben, die ihm genommen worden? Lag es überdies im Intereſſe von Philipp II., der einen Theil davon vorenthielt, ſie ihm zurückzu⸗ geben? Hätte man ihm einmal Piemont wiederge⸗ geben, wer verſicherte, er werde nicht das Mailäͤn⸗ diſche Gebiet nehmen, und nach dem Maliländiſchen das Königreich Neapel? dieſe zwei Beſitzungen der Krone von Spanien in Italien, welche ſchon, durch den doppelten Anſpruch, den Frankreich auf dieſelben hatte, Ludwig XII. und Franz I. ſo viel Blut gekoſtet, ohne daß ſie hatten, wir ſagen nicht ſie nehmen, aber ſie erhalten können. Warum hatten ſie weder Ludwig XII., noch Franz I., der Eine nach⸗ dem er Neapel, der Andere nachdem er Mailand

genommen, zu erhalten vermocht? Weil weder der Dumas, der Page. III. 2