Teil eines Werkes 
11.-14. Bdchn (1856)
Entstehung
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Eine, noch der Andere Wurzeln in Italien hatten; weil ſie genöthigt waren, alle ihre Hülfstruppen, jeden Succurs, deſſen ſie bedurften, von jenſeits der Berge herbeizuziehen. Wäre es aber ebenſo bei einem Fürſten, der ſich im Gegentheile auf den öſt⸗ lichen Abhang der Alpen ſtützen würde und dieſelbe Sprache wie die Mailänder und die Neapolitaner ſpräche? Wäre dieſer Mann, ſtatt für Italien ein Eroberer zu ſein, nicht ein Befreier für daſſelbe?

Das war das gigantiſche Geſpenſt, das ſich, dem Rieſen vom Stürmecap ähnlich, zwiſchen Saint⸗ Quentin und Paris erhoben hatte.

Dem zu Folge hatte gegen die allgemeine Anſicht, und beſonders gegen die von Emanuel Philibert, welcher darauf drang, daß man unmittelbar gegen die Hauptſtadt marſchire, ohne Heinrich II. Zeit zum Athemholen zu laſſen, Philipp erklärt, die ſiegreiche Armee werde keinen Schritt mehr vorwärts thun, und man werde ſich für dieſen Feldzug darauf be⸗ ſchränken, daß man Catelet, Ham und Chauny be⸗ lagere, während man die Mauern von Saint⸗Quentin wieder aufbaue und aus dieſer Stadt das Bollwerk der Eroberungen des ſpaniſchen Heeres mache.

Dieſe Kunde, nicht in allen ihren Einzelheiten,

aber in allen ihren Wahrſcheinlichkeiten, über⸗

brachte Yvonnet dem König Heinrich, und ſie ver⸗ anlaßte ihn, mit ſo viel Dreiſtigkeit auszurufen: Paris iſt gerettet!

Bei dieſer Kunde, an welche Heinrich nicht glau⸗ ben konnte, kreuzten ſich neue Befehle in allen Rich⸗ tungen, von Compiègne nach Laon, von Laon nach Paris, von Paris nach den Alpen.

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