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Zweifel, um ſich nicht einer neuen Mißhandlung die Lüſternheit der Soldaten reizend auszuſetzen,— mit aller möglichen Behutſamkeit weg, und ſchauten nach rechts und nach links, um zu ſehen, ob die Ueber⸗ läſtigen ſich zurückgezogen hätten und die Neugierigen verſchwunden wären.
Es blieben auf dem Schlachtfelde, von wo man die Todten und die Verwundeten noch in Gegenwart von Emanuel Philibert weggetragen hatte, nur der Schwertfeger des Connetable, der ſeine Armſchiene wüthender als je polirte, und Heinrich Scharfenſtein, welcher in Abweſenheit des Bauern und ſeiner Toch⸗ ter nicht eine einzige Bewegung gemacht hatte.
Ywoonnette wandte ſich nach einem kleinen abge⸗ ſonderten Schoppen, während ihr Vater in Aner⸗ kennung des Dienſtes, den ihm der Rieſe geleiſtet, Heinrich Scharfenſtein einlud, mit ihnen dem Früh⸗ ſtück, welches ſie der Freigebigkeit des Herzogs von Savoyen verdankten, Ehre anzuthun; Heinrich ſchüt⸗ telte aber nur den Kopf und murmelte:
„Seitdem Franz todt iſt, habe ich keinen Hunger mehr!“
Der Bauer ſchaute Heinrich betrübt an, und nachdem er einen Blick mit dem Schwertfeger ge⸗ wechſelt, folgte er ſeiner Tochter; dieſe hatte ſich einen Tiſch aus einer Hafertruhe gemacht und er⸗ wartete den Urheber ihrer Tage auf einem Bund Stroh ſitzend.
Kaum hatten ſie ihr Mahl begonnen, als ein Schatten bis auf den improviſirten Tiſch fiel; es war der des unermüdlichen Schwertfegers.
„Teufel!“ ſagte er,„das iſt ein Luxus! ich habe


