2—
313
Gegenſtand auf, der in der That eine ächte Maſchine, und zwar eine Kriegsmaſchine war.
So kräftig auch der Prinz, er hob dieſen Gegen⸗ ſtand nur mit Mühe auf und legte ihn auf das Bett von Scianca Ferro.
Es war eine zwölfpfündige Kugel an einer eiſernen Stange befeſtigt; das Ganze mochte fünfundzwanzig bis dreißig Pfund wiegen.
„Corpo di Baccok“ rief heiter der Verwundete, „Du mußt zugeben, Emanuel, daß das ein reizendes Spielzeug iſt! Und was hat man mit dem gemacht, der damit ſpielte?“
„Nach Deinen Befehlen hat man ihm nichts zu Leide gethan. Man hat von ihm ſein Ehrenwort gefordert, daß er nicht fliehen werde; er hat es ge⸗ geben, und er muß, wie gewöhnlich, ſeufzend und weinend, die Stirne in den Händen, ein paar Schritte vom Zelte ſein.“
„Ja, der arme Teufel!... Ich habe, wie Du mir geſagt haſt, bis zu den Ohren ſeinem Neffen, einem würdigen Deutſchen, der gut fluchte, aber noch beſſer ſchlug, den Kopf geſpalten!... Bei meiner Treue! hätten ſich nur zehn Mann wie dieſe zwei Burſche auf jeder Breſche gefunden, ſo wäre es etwas ge⸗ weſen, wie der berühmte Titanenkrieg, den Du mir erzählteſt, wenn Du das unglückliche Griechiſche erklär⸗ teſt, an dem ich nie anbeißen wollte, und eben ſo leicht hätte man den Pelion oder den Oſſa erſteigen können.“
Sodann horchend:
„Eil alle Wetter! Emanuel, es ſucht Jemand Streit mit meinem würdigen Tedesco... Ich höre


